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Mit Instagram Geld verdienen, ohne Werbedeals

Mit Instagram Geld verdienen, wenn Werbedeals ausfallen: was ein Account wirklich leistet, was die Regeln erlauben und wie aus Followern bezahlte Arbeit wird.

5 Min. Lesezeit

Der Weg, den alle beschreiben, geht so: Account aufbauen, Reichweite sammeln, irgendwann kommen Marken auf dich zu und zahlen für Beiträge. Der Weg existiert, er ist nur für die allermeisten verschlossen. Werbedeals gehen an Konten mit Zahlen, die man in Jahren aufbaut, und an Themen, neben denen eine Marke gerne steht.

Wenn du Content in Richtung erotisch machst, fällt der Weg sogar doppelt weg. Ob sich das überhaupt lohnt, wägt Erotische Bilder verkaufen: Vorteile und Nachteile ab. Bleibt die Frage, was der Account dann eigentlich soll.

Was ein Account leisten kann und was nicht

Instagram ist ein Schaufenster. Es zeigt, dass es dich gibt, wie du aussiehst und was du machst. Was es nicht hat, ist eine Kasse.

Es gibt dort keinen Weg, für einen einzelnen Inhalt bezahlt zu werden. Kein Kaufen-Knopf, keine Möglichkeit, etwas Bestimmtes gegen Geld zu liefern. Alles, was an Geld fließt, fließt außerhalb, und der Account ist nur der Weg dorthin.

Das ist keine schlechte Nachricht, sondern eine nützliche. Sobald du aufhörst, den Account als Einnahmequelle zu behandeln, hört auch der Druck auf, dass jeder Beitrag sich lohnen muss.

Womit du dort rechnen musst

Die Regeln sind eng, und wo genau die Grenze verläuft, erfährst du meistens erst danach. Alles, was zu deutlich wird, kann eingeschränkt oder entfernt werden. Manchmal ist der Beitrag weg, manchmal wird er nur weniger ausgespielt, und niemand sagt dir, welches von beidem gerade passiert.

Der Account gehört dir nicht. Er kann jederzeit gesperrt werden, und dann sind die Follower weg, ohne dass du sie mitnehmen kannst. Genau das ist der Grund, warum du sie irgendwo hin führen solltest, wo du sie behältst. Mehr dazu steht in Warum dein Publikum dir nicht gehört.

Zwischen Sehen und Zahlen liegen mehrere Schritte. Jemand muss den Beitrag sehen, dir folgen, den Link finden, klicken und sich danach entscheiden. An jedem dieser Schritte fällt ein großer Teil weg. Deshalb wirken selbst ordentliche Followerzahlen am Ende deutlich kleiner, als sie aussehen.

Was den Account trotzdem wertvoll macht

Der Wert liegt nicht in der Zahl unter deinem Namen, sondern darin, dass Leute dich schon einmal gesehen haben, wenn sie woanders auf dich treffen. Genau das nimmt man dir nicht so leicht.

Praktisch heißt das: Poste, was du ohnehin machst, und behandle den Account als Vorschau statt als Produkt. Ein Bild, das andeutet, funktioniert dort besser als eines, das alles zeigt, und es hält dich gleichzeitig aus den Regelproblemen raus. Wie du das ohne Gesicht machst, steht in Content ohne Gesicht, der trotzdem funktioniert.

Und halte einen einzigen Weg nach draußen offen. Ein Link im Profil, immer derselbe, damit niemand suchen muss.

Was du dabei nicht verraten solltest

Ein Schaufenster zeigt mehr, als dir bewusst ist. Straßenschilder im Hintergrund, wiedererkennbare Fenster, der Name eines Ladens, die immer gleiche Uhrzeit. Wer wirklich wissen will, wo du wohnst, setzt so etwas zusammen.

Dazu kommt der Teil, den du selbst schreibst. Welche Angaben in einem Profil harmlos wirken und es nicht sind, steht in Anonym bleiben: was du nie in dein Profil schreibst.

Wo das Geld dann tatsächlich herkommt

Am Ende brauchst du eine Stelle, an der jemand bezahlen kann. Genau die liefert Instagram nicht, und hier sind wir offensichtlich befangen, weil wir selbst so eine Stelle betreiben.

Auf NaughtyBounty läuft das über zwei Wege. Ein Drop ist ein fertiges Paket aus Fotos, Videos oder Audio, das du einmal zusammenstellst und danach immer wieder verkaufst. Und eine Challenge ist der umgekehrte Weg: Ein User beschreibt, was er sehen will, setzt eine Belohnung darauf, und du bewirbst dich darauf, wenn es zu dir passt.

Was hier gut ankommt, ist dabei kein Zufall: Andeutung wirkt stärker als alles auf einmal, und gemachte Sachen mit einer Idee dahinter stehen über schnell Hingeworfenem. Das ist der Anspruch, an dem wir die Plattform ausrichten.

Der Unterschied zu Instagram ist die Richtung. Dort musst du erst bekannt werden, damit überhaupt etwas passieren kann. Hier stehen die Aufträge offen, bevor dich jemand kennt, und dein Profil läuft im Verzeichnis, auf der Startseite und in der Reihe Frische Talente mit. Wie das ohne Publikum funktioniert, steht in Null Follower, trotzdem Aufträge.

Die Reihenfolge, die sich bewährt hat

Nicht erst Reichweite, dann verdienen. Beides gleichzeitig, mit klarer Aufgabenteilung.

  • Der Account bleibt das Schaufenster und darf klein sein.
  • Das Verdienen läuft an einer Stelle, an der es einen Kaufen-Knopf gibt.
  • Der Link im Profil verbindet beides.
  • Was du an Followern gewinnst, ist ein Bonus und keine Voraussetzung.

Warum der umgekehrte Weg so viel Zeit frisst, steht in Reichweite aufbauen: der langsamste Weg zum Geld.

Wenn du es dir ansehen magst

Du kannst dich umsehen, ohne etwas zu posten und ohne deinen Instagram-Account zu verknüpfen. Zur kostenlosen Anmeldung.

Häufige Fragen

Für einzelne Inhalte nicht. Es gibt dort keinen Weg, etwas Bestimmtes gegen Bezahlung zu liefern. Das Geld entsteht immer außerhalb.

Mehr, als die meisten je erreichen, und bei erotischem Content kommen Marken ohnehin nicht in Frage. Deshalb lohnt es sich, gar nicht erst darauf zu warten.

Nein. Es hilft, wenn es dir Spaß macht, ist aber keine Voraussetzung dafür, bezahlte Aufträge zu bekommen.

Die Follower sind weg. Deshalb ist es sinnvoll, früh einen zweiten Ort zu haben, an dem dich Leute wiederfinden.

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