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Null Follower, trotzdem Aufträge

Content verkaufen ohne Reichweite: warum Follower auf NaughtyBounty nicht die Eintrittskarte sind und wie du ab dem ersten Tag bezahlte Aufträge bekommst.

4 Min. Lesezeit

Der Ratschlag ist überall derselbe: Bau dir erst eine Reichweite auf, dann kannst du damit Geld verdienen. Klingt vernünftig und ist trotzdem ein ziemlich brutaler Deal. Denn er heißt übersetzt: Arbeite ein halbes Jahr umsonst und schau mal, ob danach was passiert.

Es geht auch anders herum. Wenn die Aufträge offen ausgeschrieben sind, braucht niemand vorher ein Publikum.

Warum Reichweite sonst die Eintrittskarte ist

Auf den meisten Plattformen verkaufst du Zugang zu deinem Profil. Damit das funktioniert, muss dich erst jemand kennen. Also postest du woanders, sammelst Follower ein und hoffst, dass ein Teil davon irgendwann rüberwechselt.

Das ist kein Fehler im System, das ist das System. Es setzt nur voraus, dass du entweder schon bekannt bist oder viel Zeit mitbringst. Wer beides nicht hat, kommt gar nicht erst in die Situation, in der er etwas verkaufen könnte.

Der Auftrag kommt zu dir

Auf NaughtyBounty läuft es umgekehrt. Ein User beschreibt in einer Challenge, was er sehen will, setzt eine Belohnung darauf und veröffentlicht sie. Jeder Model kann sich darauf bewerben. Nicht nur die mit vielen Followern, sondern alle.

Du siehst also eine Liste bezahlter Aufträge, bevor du überhaupt jemanden kennst. Du suchst dir die raus, auf die du wirklich Lust hast, bewirbst dich und lieferst. Wie viele dir folgen, taucht in diesem Ablauf an keiner Stelle auf.

Dein Profil wird gezeigt, ohne dass du dafür wirbst

Sichtbar wirst du trotzdem, und zwar ohne dass du auf fünf Plattformen gleichzeitig posten musst. NaughtyBounty ist wie ein soziales Netzwerk gebaut, und die Werbung für dein Profil übernehmen wir.

Es läuft im Verzeichnis, auf der Startseite und in der Reihe Frische Talente, in der neue Models ihren eigenen Platz haben, einfach weil sie neu sind. Du fängst hier also nicht bei null Sichtbarkeit an, sondern wirst von Anfang an gezeigt. Wenn du zusätzlich Aufmerksamkeit willst, etwa zum Start oder wenn du etwas Neues anbietest, rückt ein Boost dich weiter nach vorne. Das ist der Extraschritt, nicht die Grundvoraussetzung.

Einmal machen, immer wieder verkaufen

Der zweite Weg braucht überhaupt keinen Auftraggeber. Ein Drop ist ein fertiges Paket aus Fotos, Videos oder Audio, das du einmal zusammenstellst und danach immer wieder verkaufst. Du legst fest, was drin ist und was man vorher sieht.

Das Gute daran: Ein Drop arbeitet weiter, während du etwas anderes machst. Und du brauchst niemanden, der zuerst auf dich zukommt. Du stellst ihn rein, und er steht ab da im Katalog.

Was stattdessen zählt

Wenn nicht die Followerzahl entscheidet, dann etwas anderes. Nämlich wie du dich zeigst und wie du lieferst.

Ein Profil, das in zwei Sekunden klarmacht, wofür du stehst. Ein Portfolio aus deinen besten Sachen statt aus allem, was du je gemacht hast. Bewerbungen auf die Challenges, die wirklich zu dir passen, statt auf jede offene. Und Lieferungen, bei denen man merkt, dass du die Idee verstanden hast. Mehr dazu steht in Wie du als Model auffällst.

Dazu kommt: Jeder verdiente Euro bringt dir XP, und mit jedem Level sinkt deine Gebühr. Wer dranbleibt, behält am Ende mehr. Auch das hängt an dem, was du lieferst, und nicht daran, wie viele dir folgen.

Was du brauchst, um loszulegen

Eine einzige Sache: die Verifizierung mit Ausweis und Selfie. Die machst du einmal, danach kannst du dich auf Challenges bewerben und eigene Drops veröffentlichen.

Kein Mindestpublikum, kein Antrag, keine Wartezeit auf eine Freischaltung durch irgendein Team, das erst deine Zahlen prüft. Wie der Einstieg genau abläuft, steht auf der Model-Seite.

Bock drauf?

Verifizieren, Profil einrichten, erste Challenge suchen. Kostenlos als Model registrieren und schauen, was daraus wird.

Häufige Fragen

Nein. Challenges stehen allen Models offen, und dein Profil wird im Verzeichnis und auf der Startseite gezeigt, unabhängig davon, wie viele dir folgen.

Sobald du verifiziert bist, kannst du dich bewerben. Nimmt dich ein User an und du lieferst, wird das hinterlegte Budget in dein Wallet freigegeben.

Musst du nicht. Links zu deinen Profilen kannst du hinterlegen, wenn du willst, aber gefunden wirst du auch ohne.

Dann bleiben dir Drops. Die verkaufst du ohne Auftraggeber, sie stehen ab dem Moment im Katalog, in dem du sie veröffentlichst.

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Bereit, wenn du es bist.

Du willst Content, der wirklich zu dir passt, oder du willst damit verdienen. Hier treffen User und Models aufeinander: privat, geschützt und fair für beide Seiten.