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Wo finde ich jemanden für meine Idee?

Du hast eine genaue Vorstellung, aber keine Ahnung, wo du anfangen sollst. Warum Profile durchsuchen der falsche Weg ist und was stattdessen funktioniert.

4 Min. Lesezeit

Die Idee steht. Nicht vage, sondern ziemlich genau: Thema, Stimmung, ungefähr wie es aussehen soll. Und dann sitzt du davor und weißt nicht, wo du überhaupt anfangen sollst.

Also fängst du an, dich durch Profile zu klicken. Genau da geht es schief, und zwar nicht wegen dir.

Die übliche Suche läuft rückwärts

Du hast eine Idee und suchst eine Person, die dazu passen könnte. Das heißt, du musst aus dem, was jemand bisher gemacht hat, hochrechnen, ob er auch das machen würde, was du im Kopf hast.

Diese Rechnung geht fast nie auf. Was jemand veröffentlicht, ist eine Auswahl, kein Katalog seiner Möglichkeiten. Du siehst, was da ist, aber nicht, wozu jemand Lust hätte. Und dann fragst du auf Verdacht.

Kategorien beschreiben Menschen, nicht Aufträge

Der Filter hilft dir dabei auch nicht weiter, weil er das falsche Ding sortiert. Kategorien beschreiben Aussehen und Stil, also die Person. Deine Idee ist aber ein Auftrag, und ob jemand den annimmt, hängt an ganz anderen Dingen: ob er gerade Zeit hat, ob ihm die Idee gefällt, ob es zu dem passt, was er überhaupt macht.

Deshalb landest du selbst bei perfekt passenden Suchergebnissen wieder bei derselben Frage: Ich muss es hinschreiben und hoffen, dass geantwortet wird.

Beschreib es einmal, statt zu suchen

Die Abkürzung ist, die Richtung zu drehen. Statt nach einer Person zu suchen, veröffentlichst du deine Idee als Challenge: Thema, Umfang, Format, dazu die Belohnung. Und dann kommen die Leute zu dir.

Das löst genau das Problem, das die Suche nicht lösen kann. Wer sich bewirbt, hat deine Beschreibung gelesen und will das machen. Du musst nicht mehr raten, ob jemand infrage kommt, denn das hat er dir schon beantwortet, indem er sich gemeldet hat.

Wie du die Beschreibung aufbaust, steht in Die perfekte Challenge-Beschreibung. Warum das Anfragen sonst so mühsam ist, steht in Warum Custom Content anfragen so nervig ist.

Auswählen kannst du trotzdem

Du gibst die Kontrolle dabei nicht ab. Zu jeder Bewerbung siehst du das Profil, das Portfolio und damit die bisherige Arbeit. Du entscheidest, wer es macht.

Der Unterschied ist nur, dass du jetzt zwischen Leuten auswählst, die schon zugesagt haben, statt zwischen Leuten, die vielleicht antworten. Aus einer Suche mit ungewissem Ausgang wird eine Auswahl.

Und wenn die Idee ungewöhnlich ist

Dann ist der offene Weg sogar der bessere. Bei einer Direktanfrage musst du eine einzelne Person überzeugen, und wenn sie ablehnt, fängst du von vorne an.

Bei einer Ausschreibung überzeugst du niemanden. Die Idee steht da, und wer sie mag, meldet sich. Alle anderen scrollen weiter, und das kostet dich nichts. Je spezieller die Vorstellung, desto mehr lohnt sich das.

Wenn du gar keine genaue Idee hast

Manchmal ist es umgekehrt und du willst einfach etwas Gutes, ohne lange zu beschreiben. Dafür gibt es Drops, also fertige Pakete aus Fotos, Videos oder Audio. Vorschau ansehen, kaufen, fertig.

Da bist du wieder beim Stöbern, nur eben ohne Warten und ohne Anfrage. Beides nebeneinander deckt die meisten Fälle ab.

Bock drauf?

Konto anlegen, Wallet aufladen, Idee einmal beschreiben. Kostenlos registrieren und schauen, wer sich meldet.

Häufige Fragen

Nein. Du beschreibst deine Idee, und die Models kommen auf dich zu.

Ja. Du siehst zu jeder Bewerbung Profil und Portfolio und entscheidest selbst.

Dann ist die Ausschreibung der bessere Weg. Du musst niemanden überzeugen, es meldet sich, wer Lust darauf hat.

Dann nimm einen Drop. Fertige Pakete, die du dir vorher ansehen kannst.

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Warum Models Custom-Anfragen ablehnen

Bereit, wenn du es bist.

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