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Grenzen setzen: was du nicht annehmen musst

Als Model entscheidest du, was du machst. Wie Challenges vorher beschrieben sind, warum es keine Zuteilung gibt und was passiert, wenn jemand drängt.

4 Min. Lesezeit

Die Sorge, in etwas hineingezogen zu werden, das man eigentlich nicht wollte, hält mehr Leute vom Start ab als alles andere. Und sie ist berechtigt, wenn eine Plattform so gebaut ist, dass Ablehnen Nachteile bringt.

Hier ist sie es nicht, und das liegt an drei Dingen: Du siehst vorher, worum es geht. Du entscheidest selbst, ob du dich bewirbst. Und Ablehnen kostet dich nichts.

Du siehst vorher, worum es geht

Jede Challenge beschreibt Thema, Format und Umfang, bevor sich irgendwer bewirbt. Du liest also, worauf du dich einlässt, und entscheidest danach.

Das ist der wichtigste Unterschied zu einem offenen Chat, in dem sich erst nach und nach herausstellt, was jemand eigentlich will. Hier steht es vorher da, schriftlich, und es ist der Maßstab für alles, was danach kommt.

Es gibt keine Zuteilung

Niemand weist dir Aufträge zu. Du bewirbst dich auf das, was dir passt, und der Rest bleibt einfach liegen.

Es gibt auch keinen Zähler, der schlechter wird, wenn du nichts annimmst. Kein "Antwortquote", das dich nach unten zieht, keine Sichtbarkeit, die du verlierst, weil du eine Woche nichts gemacht hast. Dein Profil läuft im Verzeichnis, auf der Startseite und bei den Frischen Talenten, unabhängig davon, wie viel du annimmst.

Praktisch heißt das: Nein sagen ist hier kein Risiko, sondern der Normalfall. Von zehn offenen Challenges passen vielleicht zwei zu dir. Genau die nimmst du.

Du legst fest, was du machst

Was du anbietest und wie du arbeitest, entscheidest du und schreibst es in dein Profil. Bio und Portfolio machen die Arbeit, bevor überhaupt jemand fragt. Wenn dort klar steht, wie du arbeitest, kommen die unpassenden Anfragen gar nicht erst.

Und du kannst dein Profil auf privat stellen. Dann sehen es nur die User, mit denen gerade eine offene Bewerbung oder eine aktive Challenge läuft. Ist sie beendet, endet der Zugriff. Der Zugang entsteht dadurch, dass du dich beworben hast, nicht dadurch, dass jemand dich gefunden hat.

Der Umfang ist der, der beschrieben wurde

Wenn im Chat plötzlich mehr verlangt wird als in der Challenge stand, ist das kein Missverständnis, das du auflösen musst. Die Beschreibung ist verbindlich, für beide Seiten.

Nachträgliche Wünsche, die über das Beschriebene hinausgehen, musst du nicht erfüllen. Die Belohnung wurde beim Erstellen festgelegt und ändert sich nicht mehr, also gibt es auch keinen Grund, den Umfang stillschweigend wachsen zu lassen.

Umgekehrt gilt: Wenn deine Lieferung nicht zur Beschreibung passt, kann eine Revision angefragt werden. Die wird von einem Moderator geprüft und ist auf drei begrenzt. Es ist also keine Situation, in der einer den anderen überstimmt.

Wenn jemand drängt

Zwei Dinge sind ein klares Signal, und bei beiden musst du nicht diskutieren.

Das erste: Wenn dich jemand dazu bringen will, außerhalb der Plattform weiterzumachen, per Messenger oder Direktzahlung. Dann fällt jeder Schutz weg, den du hier hast. Es gibt keine hinterlegte Belohnung mehr, keine Nachvollziehbarkeit, niemanden, der eingreifen kann.

Das zweite: Wenn Druck aufgebaut wird, etwas zu tun, das du nicht angeboten hast. Auch dann ist die Antwort nicht, einen Kompromiss zu finden.

In beiden Fällen meldest du es, direkt an der Stelle, an der es passiert. Was danach passiert, steht unter Missbrauch melden. Der Austausch läuft ohnehin im Chat in der App, also ist nachvollziehbar, was gesagt wurde.

Bock drauf?

Profil einrichten, klarmachen, wie du arbeitest, und dir aussuchen, was passt. Wie der Einstieg abläuft, steht auf der Model-Seite. Was privat bleibt, steht in Verdienen, ohne dein Gesicht ins Netz zu hängen.

Häufige Fragen

Nein. Es gibt keine Zuteilung und keinen Zähler, der sich verschlechtert. Dein Profil wird unabhängig davon gezeigt.

Das musst du nicht liefern. Die Beschreibung der Challenge ist verbindlich, und die Belohnung ändert sich nachträglich nicht.

Nicht darauf eingehen und melden. Außerhalb der Plattform greift keine Absicherung mehr.

Ja, mit einem privaten Profil. Dann sehen es nur User, mit denen gerade eine Bewerbung oder Challenge läuft.

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Die perfekte Challenge-Beschreibung

Bereit, wenn du es bist.

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